T u r u x . o r g :



I n s e r a t   i m   M a g a z i n   " S p r i n g e r i n " ,   H e r b s t   2 0 1 7 :




D i e   T u r u x . o r g - S e i f e n o p e r ,   o d e r :   a n g e w a n d t e r   t h i r d - w a v e - F e m i n i s m u s :

Als ich U. (die spätere "Lia") 1996 kennenlernte (weil wir gemeinsame Bekannte hatten), fand ich sie hübsch, und ihr Lebensstil und ihre Weltsicht (nach außen hin liberal und humanitär) passten zu meinem Entwicklungsstand, also interessierte ich mich für sie. Das Interesse galt jedoch nicht ihrer "künstlerischen Arbeit", da die bloß im Malen kleiner Bilder mit Wasserfarben auf Karton bestand, in einem gegenständlichen und etwas infantilen Stil.
Es war also nicht so, dass ich mich mit der "Netzkünstlerin Lia zusammentat", weil die schon seit 1995 solche (digitalen, abstrakten, algorithmischen) Arbeiten gemacht hätte, wie sie heute auf vielerlei Weisen impliziert.
Sie sagte damals, sie wolle Computergrafikerin werden, also unterstützte ich sie (im Austausch für Logie) dabei: ich borgte ihr meinen Rechner (und verkaufte ihn ihr später billig), ich gab ihr alle Programme, die ich hatte, und ich brachte sie ihr auch bei, von Copy/Paste angefangen. Sie lernte zu Anfang recht schwer, doch danach gab es durchaus Situationen, in denen sie mir etwas beibrachte (was später die einzigen waren, an die sie sich erinnern wollte).
Zu der Zeit hatte ich vier Jahre Ausbildung als Grafiker und Fotograf hinter mir (wobei ich gelernt hatte, auf den ersten Macs zu arbeiten, die es damals gab, angefangen vom Mac Plus ohne Festplatte), und hatte bereits drei Jahre lang Dextro.org betrieben, auf dem ich meine grafischen Arbeiten zeigte. Darunter waren auch schon ein paar Animationen, erstellt mit Macromedia Director, wenn die auch noch nicht interaktiv waren, und nicht code-generiert, sondern timeline-based (wenn auch recht lange, und komplex).
Ich wollte dann ein neues Projekt beginnen, mit interaktiven Versionen solcher Arbeiten.

Die Motivation, Turux zu starten, war nämlich, dass ich fand, dass es nicht mehr genügte, bloß fertige Bilder zu zeigen. Das neue Medium Internet ermöglichte eigentlich weit mehr als das...
- Generieren aus Code war angesagt: man verschickt Parameter, die einen Rahmen an Verhaltensweisen vorgeben, innerhalb derer der Betrachter (nun Interakteur) selbst bestimmt, was er sieht. Mit ein wenig Hilfe von diesem, entsteht aus nüchternen Zahlen und Buchstaben etwas, das Emotionen weckt, dezentral...
- Der Drang zum Dezentralen war eine Reaktion auf Künstler um mich, die ich als arrogant und elitär empfand. Ich fand, dass sie, anders als ich, nicht primär vom Bedürfnis geleitet waren, sich auszudrücken und etwas Neues zu kreieren, sondern sich über andere zu erheben. Dass sie Kunst als Mittel dazu wählten, war eher Berechnung als Berufung. Es war sicher ein radikaler Standpunkt, aber ich fand: fertige Bilder zu zeigen ist auf gewisse Weise arrogant, weil man impliziert damit: das kann ich machen, ihr aber nicht.
Indem man jedoch nur einen Rahmen vorgab, und es dem Betrachter überließ, was genau er generierte, stellte man das traditionelle Kunstschaffen geradezu auf den Kopf, und das fand ich ziemlich cool. Denn was genau der Betrachter sieht, würde der Urheber nie erfahren. Wie kann er sich also als (überlegener) Schöpfer empfinden?
- Ich war auch zunehmend angewidert von der Kommerzialisierung der Kunst, die damals sicher nicht erst einsetzte, deren Ausmaß mir aber damals bewusst wurde, weil ich sie auf die Technobewegung angewandt sah. Und im "Kunstbetrieb" sah ich Künstler, die im Prinzip bloß ihre Vorgänger kopierten und minimale Änderungen als große Leistungen ausgaben, gestützt auf sinnentleerte "Konzepte" vom Kunstmarkt in den Himmel gehoben. Ihre "Kunstwerke" erzielten absurde Preise, während es anderen, die wirklich etwas Neues erschufen, am Nötigsten mangelte, und sie keine Möglichkeit hatten, ihre Arbeiten irgendwo anders zu zeigen als im Internet.
(Meine Abneigung gegen Vermarktung war so stark, dass ich mich später weigerte, zu Norbert Pfaffenbichlers CDrom "Austrian Abstracts" beizutragen, was rückblickend ein Fehler war, und Mitglied von "Farmer's Manual" zu werden, weil ich auch da noch andere Motive witterte als rein künstlerische.)
- Durch Cannabiskonsum und Meditation erkannte ich zudem, dass Menschen etwas (auch und gerade Kunst) entweder rationell/intellektuell erfassen können, oder unterbewusst/intuitiv, dass sich die beiden Zugänge jedoch gegenseitig ausschließen, oder zumindest der intellektuelle den intutiven, wenn er vorher stattfindet. Sprich: wenn man Leuten (am besten gleich auf der Startseite einer Website) erklärt: "Das ist Netzkunst. Das ist mit mathematischem Code programmiert. Das ist interaktiv: ihr macht mit der Maus so und so, und dann macht das Bild so und so" legen sie es in die geistige Schublade, die sie dafür angelegt haben, und verlieren schlagartig jede Neugier. Wenn sie aber etwas gezeigt bekommen, ohne dass ihnen jemand gleichzeitig sagt, was sie da sehen, versuchen sie es selbst zu entschlüsseln, und das ermöglicht erst, sich auf einer tiefen Ebene darauf einzulassen.
Zu interaktiven Animationen habe ich nicht einmal dazugeschrieben, auf welche Weise man mit ihnen interagieren konnte. Die Leute mussten es selbst herausfinden...

Die Motive für Turux.org waren also, mit einer Ausnahme, die gleichen wie für Dextro.org, und so beschloß ich, dass auch Turux.org
- anonym sein und seine Urheber nicht nennen sollte,
- nicht-gegenständlich sein sollte (wie bei der Arbeit für die Architekten sollte auch hier etwas quasi aus dem Nichts entstehen, allein aus Zahlen und Buchstaben),
- nicht-kommerziell sein sollte,
- keine verbale Erklärung anbieten dürfe, und kein intellektuelles Konzept,
- auch keine Titel für die Arbeiten anbieten solle, die (gegenständliche) Assoziationen wecken würden, sondern, wie auf Dextro.org, nur Nummern.

Lia behauptet seit vielen Jahren, sie hätte oder hat Turux.org ohne mich gemacht. "It came naturally" sagte sie in einem Interview. Weil sie ja angeblich schon 1995 solche Arbeiten gemacht hatte...
Nun, hätte sie schon seit 1995 als Netzkünstlerin gearbeitet, hätte sie damit zwei Jahre vor Turux.org begonnen, und dann wäre es tatsächlich legitim, sie zumindest als eine, wenn nicht die, Pionierin der österreichischen Netzkunst zu sehen, als die sie sich so gerne ausgibt.
Doch nicht nur hat sie solche Arbeiten vor Turux nicht gemacht (sie hatte ja bis 1999 keine eigene Website, die man als Netzkünstlerin aber schon braucht), sondern sie teilte auch keine der Motive, die mich dazu brachten, Turux zu starten. Schließlich wollte sie ja Computergrafikerin werden und damit Geld verdienen, und nicht ein nicht-kommerzielles Kunstprojekt starten, von dem anfangs niemand ahnen konnte, dass es überhaupt Aufmerksamkeit erregen würde.
(Für solche idealistischen Abenteuer ohne absehbaren Nutzen braucht es eben Männer...)

Jedenfalls ersann ich einen Namen für das neue Projekt, und da "Dextro" ein lateinisches, gebräuchliches Wort ist, und man danach im Netz nicht wirklich suchen kann, ohne Tonnen anderer Einträge zu finden, die nichts mit Dextro.org zu tun haben, und da ich nicht auf englische Wortspiele stehe, sollte es diesmal ein fiktives Wort sein. Eine Suche ergab: das Wort "Turux" schien im ganzen bekannten Internet nicht auf.
Ich meldete also die Domain Turux.org an (und habe sie bis heute).
Als einzigen Hinweis auf die Natur der gezeigten Arbeiten schrieb ich "semi-automatic".
Ich gestaltete eine Website, mitsamt Schriftzug, Pixel-Font und Logo, und programmierte ein möglichst kompaktes Interface, ähnlich denen, die ich zuvor bereits für Dextro.org und Silverserver verwendet hatte.
Macromedia Director, mit dem ich ja schon gearbeitet hatte, war die naheliegende Software für das neue Projekt, und ich lud U. ein, mitzumachen, und mit mir die Code-Funktion dieses Programms auszuloten.
Ich bat sie, sich ein Pseudonym zuzulegen, da ich keine realen Namen mit Turux assoziiert haben wollte. Nach einigem Überlegen beschloß sie, sich fortan "Lia" zu nennen.

Wir machten also die ersten Arbeiten für Turux gemeinsam. Ich unterteilte sie in Blöcke, und Block #1 bestand aus gemeinsamen Arbeiten. Später trug jeder selbst Blöcke von Arbeiten bei. Oder eigentlich trug bald vor allem ich bei, und sie immer weniger. Ich drängte sie immer wieder, nochmal etwas für Turux zu machen, aber, wie ich erst später erfuhr, arbeitete sie da bereits an ihrem Exit, an ihrer "Solo-Karriere", mit einer Website, die sie bezeichnenderweise Re-move nannte.
Als sie mir endlich davon erzählte und ich sah, dass es keine weiteren Arbeiten für Turux mehr von ihr geben würde, beschloß ich, mich auch wieder eher Dextro.org zu widmen und unsere Turux-Arbeiten aufzuteilen, damit wir sie auf unseren jeweiligen Websites zeigen konnten. Diese Aufteilung nahm ich in ihrem Beisein und in Einvernehmen mit ihr vor, und ich war dabei so großzügig, dass das eine Sache von 2 min war, ohne jeden Widerspruch von ihrer Seite (weder damals, noch später).
Viele Arbeiten, die wir eigentlich gemeinsam gemacht hatten, schrieb ich ihr zu, in der Erwartung, dass auch sie sich fair verhalten würde.
Doch es kam anders...

Ich hatte U. immer gefördert...
Ich hatte ihr meinen Rechner zur Verfügung gestellt, ihr alle Software gegeben, sie wochenlang unterrichtet. Und ich war bei Turux immer darauf bedacht, keine Wertung einzubringen: nie sagte ich (in Interviews und Infotexten), dass das mein Projekt sei, oder ich den Großteil der Arbeit machte, oder dass Turux.org eigentlich den abstrakten, geometrischen Stil von Dextro.org weiterführte, und nicht den gegenständlichen von U.s Wasserfarbenbildern. Manchmal erwähnte ich, wenn ich aufgefordert wurde, die Urheber von Turux zu benennen, sogar Lia vor Dextro, weil ich das als gentleman-like empfand.
Und ich tat auch sonst einiges, ihre Karriere zu fördern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.
1998 gewann Turux.org, ohne eigene Einreichung, einen ersten Preis des Josef Binder Awards von Design Austria. Das, aus Begeisterung verdoppelte, Preisgeld teilte ich mit ihr 50/50.
Turux wurde auch zweimal im Wiener Künstlerhaus vorgestellt, aber nicht, weil es als solches dazu eingeladen wurde, sondern weil ich als Dextro.org eingeladen wurde und Turux.org mitnahm, so wie ich auch versuchte, anderen Kollegen eine Plattform zu bieten (z.B. Paul Wagner).
Denn das war meine Gesinnung: wir arbeiten nicht gegeneinander, sondern gemeinsam in die selbe Richtung, und wenn wir uns gegenseitig unterstützen, können wir etwas Großes schaffen.
Und so stellte ich Lia mehreren Leuten vor, von denen ich dachte sie könnten ihr nützlich sein, und tat auch sonst alles, um sie zu fördern, bis hin zu psychologischen Tipps, um ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Das erste Anzeichen, dass sie das nicht würdigen würde, kam in Form ihres Gewinns eines Preises bei der Ars Electronica (einer Institution, die Dextro.org und Turux.org seit deren Gründung beharrlich ignoriert *). Sie hatte Re-move eingereicht, wo ich erwartet hatte, dass sie Turux einreicht...
Sie kuratierte dann Ausstellungen für die Ars Electronica, stellte auch selbst aus, z.B. im Museumsquartier, hatte Jobs und erhielt Preise, und hatte nicht das geringste Bedürfnis, mich miteinzubeziehen, oder auch nur zu erwähnen.
Im Text zu ihrer Ausstellung im Museumsquartier stand, sie wäre, abgesehen von ein paar M.I.T.-Graduates (also Amerikanern wie John Maeda), die erste gewesen, die solche Arbeiten gemacht hätte. Die Pionierin der generativen Kunst...
In einem Interview sagte sie, auf die Frage, wie Turux entstand: "It came naturally" ("Es ergab sich so").
Kein Wort davon, dass ich Turux begonnen hatte, und dass ich es war, der sie gefördert, wenn nicht aufgebaut hatte.
Doch es kam noch schlimmer:
Irgendwann sah ich, dass sie nicht nur die Domain Turux.at angemeldet hatte und darauf mein Turux-Design imitierte, sondern dass sie auf ihrer Website Liaworks.com behauptete, das sei das ursprüngliche Turux-Projekt gewesen (und nicht etwa Turux.org), das seit 1997 bestanden und den Josef Binder Award gewonnen hatte. (Und sogar "Liaworks" ist von Dextro.org abgeschaut, denn das trug jahrelang den Untertitel "Dextro Works".)
Sie listet bis heute Turux als eines ihrer Projekte auf, ohne Dextro zu erwähnen, und den Josef Binder Award, den sie zu maximal einem Viertel verdient hat, als ihren Preis.
Und noch schlimmer kam's:
Durch Zufall entdeckte mein Bruder bei einer Recherche im Archiv des österreichischen Patentamts, dass Lia den Namen "Turux" schützen hatte lassen, was in Anbetracht der Tatsache, dass er zu 100% meine Erfindung war, schon ziemlich frech ist. Eigentlich hätte ich dagegen rechtlich vorgehen müssen (und ich hätte, da ich auf eine Jahre zurückliegende gleichnamige Domainanmeldung verweisen kann, auch Recht bekommen), doch ich stand (und stehe) auf dem Standpunkt: lieber die Energie nutzen, um etwas Neues, Besseres zu generieren, als Bestehendes zu schützen.

Aber ich mailte ihr, und befragte sie zu all diesen Dingen. Und ihre Antworten waren sehr aufschlussreich:
- sie schrieb, den Namen Turux zum Patent anzumelden wäre legitim gewesen, weil sie etwas zu seiner Findung beigetragen hätte.
"Was?" fragte ich.
Nun, ich hätte sie damals um ihre Meinung gebeten, hätte gefragt, was sie von "Turux" halte. Also habe sie "ein Recht darauf". Doch nicht nur wich sie damit stark vom Weltbild und der Rechtsauffassung aller anderen ab, die ich damals um ihre Meinung zum Wort "Turux" gebeten hatte, sie schaffte von da auch irgendwie den abenteuerlichen Sprung zu "das exklusive Recht darauf" haben, was ein Patent ja ausdrückt.
- Auf die Frage, warum sie immer wieder behauptete, sie hätte Turux auch ohne mich gemacht, bzw. hatte es sogar, meinte sie:
"Jeder ist für seine Karriere selbst verantwortlich".
Damit schaffte sie gleich zwei abenteuerliche Sprünge auf einmal, denn nicht nur sagte sie damit: "Du hast mir zwar bei meiner Karriere geholfen, aber erwarte nicht, dass ich das erwidere", sondern auch: "Um die eigene Karriere zu fördern, ist es legitim zu lügen, und den Anteil eines früheren Partners für sich zu beanspruchen".
- Auf die Frage nach dem Infotext zur Ausstellung im Museumsquartier (und anderen), sagte sie: "Wenn die das schreiben, kann ich ja nix dafür".
- Auf die Frage, warum sie Turux.at angemeldet hatte, schrieb sie, ich hätte Turux.org verändert, und damit ihre künstlerische Geschichte gelöscht, darum musste sie die wiederherstellen. Bloß: das war keine Absicht. Sie hatte ihre Arbeiten von Turux zurückgezogen, hatte mir untersagt sie dort weiterhin zu zeigen, und ich hatte daraufhin beschlossen, auch meine Turux-Arbeiten auf Dextro.org zu transferieren und Turux.org anderweitig zu nutzen. Hätte sie Turux.org (mit ihren Arbeiten darauf) als Archiv bestehen lassen, wäre es auch so geblieben...
- Als ich, in Reaktion auf ihre Lügen auf Liaworks einen Infotext verfasste, in dem ich schrieb ich hätte ihr damals, unmittelbar vor Beginn des Turux-Projekts, beigebracht am Computer zu arbeite, drohte sie mir mit Klage. Das verstoße gegen ihre "Persönlichkeitsrechte", schrieb sie.
Warum sie gerade das so störte, ist klar: wenn ich ihr, Ende 1996, Anfang 1997, erst beigebracht habe, am Computer zu arbeiten, kann sie nicht schon 1995 Netzkünstlerin gewesen sein, wie sie ständig behauptet, und ihr Ruhm als Pionierin der Netzkunst, auf dem ihre halbe Karriere aufgebaut ist (weil wirklich innovativ ist ja nichts, was sie macht), würde als hohles Lügengebäude entlarvt.
- Auf die Frage, seit wann man denn einen ehemaligen Partner, der einen zu seiner Karriere verholfen hat, verklagt, schrieb sie, das sei ganz normales Business-Gebahren. Ihre Galeristin habe ihr das gesagt...
Was uns zur Frage bringt, wer sie da berät, und seit wann schon. Amerikanische social engineers vielleicht, die sie als pflegeleichte, unpolitische Alternative zu Dextro.org aufbauten, und ihr einredeten, sie sei, als Frau, die eigentliche Kreative, die eigentliche Triebkraft hinter Turux.org, was sie nur zu gerne glaubte, weil es ihr ins feministische Weltbild passte?
Eine nicht ganz selbstbewusste, dafür von Ehrgeiz zerfressene Person ist für solche Manipulation natürlich sehr empfänglich, und die Manipulateure suchen sich immer solche Leute aus, um ihre politischen Agenden zu befördern.

Dass sich Geheimdienste von Anfang an für Netzkünstler interessierten, sollte niemanden verwundern, sind Netzkünstler doch in der Lage, ihr eigenes Publikum zu generieren, und das erstmals ohne große Plattenlabels, Verlage, Kunstinstitutionen oder Organisatoren/Agenturen/Manager. Und sie neigen ja zu Pazifismus und Anarchie und sonstigem Bösen. Und je kreativer sie sind, desto "gefährlicher"...
So ziemlich von Anfang an war ich Mitglied bei Hell.com, bis ich erkannte, dass es dabei nicht darum ging, Netzkunst zu fördern. Da ich mich immer politisch geäußert hatte, und auf Tox.org noch weit mehr als auf Dextro.org und Turux.org, hatte ich immer mit Geheimdiensten zu tun, vor allem natürlich mit der CIA. Und als ich 2013 begann, auf Tox.org Chemtrails zu dokumentieren, bekam das einen kräftigen Schub, mit jahrelangem, täglichem Stalking, mit Provokationen und Drohungen, mit dem Aufhetzen von Freunden gegen mich, mit dem Unterbinden von Kooperationen mit anderen Künstlern, und mit einer endlosen Reihe von Fake-Jobangeboten und Fake-Kooperationsangeboten. Die erste dieser vorgetäuschten Einladungen kam von der Firma Limemakers in Berlin. Dass die CIA sind, ahnte ich von Anfang an, denn sie rühmten sich damit, die selben Sponsoren zu haben wie Facebook und Skype, und in einer von Google finanzierten Fabrik beheimatet zu sein. Sie sagten ich solle schnell nach Berlin kommen, und eine Zusammenarbeit sei so gut wie fix. Als ich dann dort war, gab es natürlich plötzlich ganz viele fadenscheinige Gründe, die jede Form von Kooperation verunmöglichten. So erkannte der Herr z.B. plötzlich, dass er nur Arbeiten brauchen könne, die sich in Echtzeit generieren lassen, was alle meine ausschloss.
Meine Algorithmen wollte er trotzdem haben, bat mich wiederholt darum...
(Und welch Parallele zu Lia: auch sie bat mich, lange nach der Trennung, als sie offenbar schon, feindselig und heimtückisch, Turux.at angemeldet und "Turux" patentrechtlich schützen hatte lassen, wiederholt um meine neuen Algorithmen.)
In diesem Zusammenhang interessant war allerdings, dass sich der Herr von Limemakers sehr dafür interessierte, was mein Verhältnis zu Lia sei. Ob ich ihr ihren "Erfolg" gönne, ob ich das gerecht fände (dass ich seit 10 Jahren nicht einmal einen Job als Grafiker finde, und sie mit Projekten und Preisen überhäuft werde). Er sagte er habe gerade ein Buch gesehen, das "wie das Who-is-who der generativen Kunst war", und in dem Lia prominent vorkam (und ich natürlich nicht).
Und auch bei einem vorherigen Interview mit angeblichen "Kunstsammlern", die vorgaben, sich für meine Arbeit zu interessieren, ging es mehr um Lia und Turux als um sonstwas.
(Testing, testing. Wie kann man einen politischen Künstler demoralisieren?)

Das alles zeichnet ein recht klares Bild:
Sozialingenieure sind ständig bemüht, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen, damit sie sich nicht organisieren und ihrer Beherrschung durch die Eliten entziehen, und keine Bruchlinie, kein Unterschied zwischen Menschengruppen ist dabei zu klein oder unbedeutend, um nicht zu diesem Zweck genutzt zu werden:
Christen gegen Muslime, Inländer gegen Ausländer, Alt gegen Jung, Hetero gegen Homo, Polizei gegen Kiffer, Links gegen Rechts, Arbeiter gegen Künstler, usw. usf.
Und natürlich immer in beide Richtungen...
Und besonders prominent, und eigentlich nur in die eine Richtung gehend: Frauen gegen Männer...
Schaut euch die Zeitungen an, und ihr seht nichts als Hetze, vor allem in den CIA-Blättern "Österreich" und "Heute".
Wenn fünf Flüchtlinge wegen des Verdachts auf Vergewaltigung festgenommen werden, ist das eine Schlagzeile auf der Titelseite von "Heute". Wenn sie am nächsten Tag wieder entlassen werden, weil sie zu Unrecht verdächtigt worden waren, jedoch nicht. Und Statistiken über "Vergewaltigungen und sexuelle Angriffe" (ein taktischer Überbegriff) führen überhaupt nur noch Verdachtsfälle, und keine vor Gericht bewiesenen Straftaten.

Der Feminismus hatte früher absolut seine Berechtigung, als es um das Wahlrecht für Frauen ging, um ihre Unabhängigkeit als Bürger von ihrem Ehemann, um Chancengleichheit im Beruf und um Fairness vor Gericht. Doch diese Ziele wurden in den ersten beiden Wellen des Feminismus eigentlich schon erreicht, in der Suffragetten-Bewegung der 1910er- und -20er-Jahre, und in den 1960ern.
Die dritte Welle des Feminismus jedoch, kann nur durch Lügen aufrechterhalten werden und ihre Ziele sind Scheinziele, und es bedarf schon eines gerüttelt Maß an Egoismus und Idiotie, um sie (wie z.B. die Forderung, jede weibliche Bezeichnung auf -in oder -innen enden zu lassen, oder beim Verdacht auf Vergewaltigung die Beweislast umzukehren, oder Worte wie "bossy" zu verbieten) mitzutragen.
Die Lügen sind z.B.:
- dass Frauen immer noch nur ca. 3/4 dessen verdienen, was Männer verdienen.
Das lässt viele Faktoren außer acht, wie dass Frauen und Männer unterschiedliche Jobs haben, unterschiedliche Arbeitszeiten, usw.
Realistische Untersuchungen besagen, dass, in der Altersgruppe von 20 bis 40, Frauen sogar mehr verdienen als Männer.
- dass Männer aus Prinzip nur sexuelle Motive für ihre Beziehung zu Frauen haben, und alle ihre inneren Werte negieren.
Diese Behauptung wird von jenen Frauen ad absurdum geführt, die sich so sexuell aufreizend kleiden und geben, wie es die Gesellschaft gerade noch toleriert, und die sich Männer aussuchen, die Muskeln und Geld haben.
- dass es eine "rape-culture" gäbe, also dass Vergewaltigungen nicht nur an der Tagesordnung seien, sondern in unserer Kultur irgendwie gefördert, oder gutgeheißen, oder geduldet würden.
Im Gegenteil haben wir aber harte Strafen für Vergewaltiger (und viel härtere für sexuell ausufernde Männer als für ebensolche Frauen).
Auch ist es oft schwer für der Vergewaltigung Verdächtigte, sich von diesem Verdacht reinzuwaschen, und selbst wenn sie vor Gericht freigesprochen werden, sind ihre Leben danach oft zerstört.
Gerecht wäre, Frauen, die einen Mann fälschlich der Vergewaltigung bezichtigen, genauso hart zu bestrafen wie vergewaltigende Männer.
Und übrigens hat die Bezeichnung "Vergewaltigung" einen dramatischen Wandel erfahren: stand sie früher für eine unfreiwillige Penetration (die natürlich eine traumatische Erfahrung und strafwürdige Tat ist), so wurde sie nun ausgeweitet auf sexuelle Berührungen, oder gar auf Quasisexuelles, also bloß Angedeutetes, oder gar nur Worte. Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass sich die rechtliche Definition von Vergewaltigung nicht gewandelt hat, extrem irreführend: soll man einen Mann, der eine Frau am Hintern berührt, mit Haft bestrafen? Der Tatbestand "Vergewaltigung" würde das erfordern...
Und so kommen auch die absurd hohen Fallzahlen (wie in der "Sylvesternacht von München", die, nach hunderten Anzeigen und immensem Medienrummel nur zwei, noch dazu bedingte, Verurteilungen nach sich zog) zustande: man weitete einfach die Definition von "Vergewaltigung" (extrem) aus...
- dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau reine gesellschaftliche Konstrukte sind und nicht biologisch hergeleitet, und dass jeder, der es z.B. gut findet, wenn eine Mutter während der ersten Jahre bei den Kindern verbringt anstatt in einem Job zu arbeiten, mit Hilfe dessen sie sich dann eine Kinderbetreuung leistet, ein frauenverachtendes Schwein ist (weil Frauen ja nicht dazu geboren sind, um Kinder zu kriegen. Das sei bloß ein notwendiges Übel. Eigentlich wollten sie alle im Büro sitzen, vollzeit...).
Gleichzeitig begrüßen sie, dass einer Mutter im Falle einer Trennung nahezu automatisch das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder zugesprochen wird. Schließlich sei das ja "das Natürliche"...

Feministinnen behaupten von sich gerne, Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau anzustreben, und darüberhinaus auch für die Rechte all derer einzutreten, die dazwischen liegen, oder sonstwie am Rand der Gesellschaft.
Doch auch das ist eine Lüge.
Feminismus setzt sich, wie das Wort schon sagt, allein für die Interessen der Frauen ein, und das war natürlich legitim, solange Frauen nicht gleichberechtigt waren. Doch nun sind sie es, und nun offenbart sich, dass jemand, der immer nur auf seine eigenen Rechte pocht, ohne auf eine Gleichberechtigung oder Balance zu achten, dazu neigt, übers Ziel hinauszuschießen: Frauen beanspruchen mittlerweile Dinge, die Männer nicht haben und nie hatten, wie z.B. die Sicherheit, körperlich unversehrt zu bleiben, egal was sie tun und sagen.
Welcher Mann genießt denn solche Unantastbarkeit? Wir verarschen einen anderen Mann und kriegen eine aufs Maul dafür.
Nicht dass ich mir das auch für Frauen wünsche, aber sie machen sich lächerlich mit solchen Forderungen im Namen der Gleichberechtigung.
Und der Anspruch von Feministinnen, sich auch für die Rechte "aller anderen Unterdrückten" einzusetzen, entlarvt sich in dem Moment als Scharade, in dem die "marginalisierten Randgruppen", derer sie sich angeblich annehmen, nicht mehr nur Homosexuelle und Transsexuelle enthält, sondern Kiffer, "Verschwörungstheoretiker", Punks, oder andere (weiße Hetero-) Männer.
Und an amerikanischen Feministinnen könnte einem auffallen, dass sie zwar gerne an Worten herumschrauben und sie fein-tunen, dass sie genüsslich erforschen, bei welcher Anrede und Bezeichnung sie sich am wohlsten fühlen, dabei aber völlig vergessen, dass ihr Land zu jeder Zeit gleich mehrere Kriege gegen muslimische Länder führt, und dabei tausende (zivile) Frauen tötet.
Wer sich für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzt, sollte sich Humanist nennen, nicht Feminist(in). Denn der Feminismus kümmert sich nur um die Frauen, und das sollte, bei seinem Namen, niemanden überraschen.

Der third-wave-Feminismus ist ein raffiniertes social engineering-Instrument, um die Bevölkerung zu spalten, und Beziehungen und Familien zu zerstören, und Frauen, die egoistisch und dumm genug sind (und genug fernsehen), fallen darauf herein und stellen Forderungen, die völlig absurd und ungerecht sind und jede Beziehung zu Männern vergiften.
Und die Geschichte von Turux zeigt diesen third-wave-Feminismus in Anwendung...
Wie viele weibliche, gemeinsame Freunde, Bekannte und Kollegen hat Lia nach Turux gegen mich aufgehetzt? Die hassten mich (oder tun es noch), und würde ich sie fragen, warum, wüssten sie es nicht einmal.

Lia hat, nach Turux, jahrelang eine Diskussionsgruppe betrieben, die sich österreichischer Netzkunst widmete, wo Ideen ausgetauscht wurden, und Infos über Förderungen und Wettbewerbe geteilt.
Natürlich hat sie mir nichts davon gesagt, das ist klar.
Aber wieso ist auch sonst niemand derer, die dabei waren, auf die Idee gekommen, mir davon zu erzählen, oder mich dazu einzuladen?
Clubzwang, vielleicht. Oder vielleicht auch, weil sie Frauen sind...
Und wieso sollten die einem Mann etwas sagen, das ihn weiterbringt?
Als gute Feministin sieht man dafür keinen Grund. Da kämpft man nur für Frauen, und somit gegen Männer...

Wie applaudiert der Gentleman so viel Egoismus, Undankbarkeit und sexistischer Feindseligkeit?
Langsam, sehr langsam...




Im Folgenden seht ihr einen Auszug aus einem Gästebuch, das ich kurz betrieb.
Lest und staunt, welch emotionelle Reaktionen (das abstrakte, geometrische, wortlose) Turux.org in der Lage war zu generieren (und das auch noch ohne Facebook), wie schnell es auch politisch wurde, und wie sehr sich Amerikaner von einem kreativen Europäer provoziert fühlten.
Letzteres mag aus den wenigen Einträgen nicht so deutlich hervorgehen, aber es gab auch Emails, in denen sich Leute z.B. energisch darüber beklagten, dass auf Turux.org nirgendwo beschrieben stand, worum es dabei ging.
Ein Eintrag ist von Jodi.org, deren Arbeit ich damals gut fand. Als ich Joan und Dirk in Tokyo traf (dann schon mit Eiko an meiner Seite), überreichten sie mir ihre CDrom. Die trug den Titel "OSS", und Dirk duckste herum und wollte mir nicht sagen, wofür das steht.

Inzwischen ist solche Kommunikation vollkommen verunmöglicht: seit über 10 Jahren erreicht mich nicht eine einzige Email, die meine Arbeit lobt, oder in der ich zu einer Ausstellung geladen werde, oder dazu, zu einem Buch beizutragen. All das endete schlagartig, was die Manipulation offenkundig machte. Und ein Gästebuch wie dieses wäre heute schnell randvoll mit unsinnigen, obszönen und hasserfüllten Einträgen von government shills.
Meine "Karriere" wurde gründlich zerstört, und Lia und ihre Berater können nun gemeinsam eine Party feiern. Wie sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, muss sie wissen.
Meines ist rein, und ich bin voller Ideen und Energie, wie immer. Und das ist, worauf es (mir) ankommt...

Walter Gorgosilits, Dextro.org, Turux.org, Tox.org, 2017_10_01



G ä s t e b u c h ,   A p r i l   -   N o v e m b e r   2 0 0 0 :

your website is pretty cool
hey
- Saturday, April 22, 2000 at 10:13:47 (CEST)

gute seite, warum sieht man deine expressions nicht in kommerziellen anwendungen ???
andre
- Friday, April 28, 2000 at 15:56:02 (CEST)

do you wanna come to the ecal?
(ecole cantonale d'art de lausanne)
hope to see you there soon
angelo
- Sunday, April 30, 2000 at 19:18:07 (CEST)

Thanx for the combination of "utils" and "oodles." We want to be your friends. May we send you something?
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copey
- Thursday, May 25, 2000 at 13:01:03 (CEST)

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saski
- Monday, May 29, 2000 at 20:53:00 (CEST)

Beautiful website. Really cool shit.
http://harborside.com/~burtonjb/
Koala Monkey
- Tuesday, May 30, 2000 at 00:25:42 (CEST)

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klein
- Wednesday, May 31, 2000 at 08:07:04 (CEST)

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no coments incredible
araujola@hotmail.com
- Thursday, June 01, 2000 at 17:00:39 (CEST)

ahoi:: cool update! will spend hours in it! --> greetz henne http://www.tideguide.org
henne
- Sunday, June 11, 2000 at 12:57:33 (CEST)

you are possibly the worstest piece of euro trash shit i ever done seen on our sacred gaia and i hope with all my heart the amerikan fascists cum and bust your guts, you slimy artzy
lls7
- Monday, June 19, 2000 at 21:45:21 (CEST)

ps: you stink like 100000000 genocided corpses witch
lls7
- Monday, June 19, 2000 at 21:46:48 (CEST)

i luffs u so much u got creativity arborted
in your bones, m'chers, amis, doggy liks you, bark, bark, bite me, mein artiste, you like juggling one vatermelon at at time in old shanghai, oui, je me regard cette cheap
amigos
vraiment, alors, you speak like english, cat
elles cette tres funny slavery, ole
why oh why oh why is flamenco so fuking hard pour vous l'entendez?
por favor
jodi
- Monday, June 19, 2000 at 21:55:17 (CEST)

haha
ebk
- Saturday, June 24, 2000 at 04:31:08 (CEST)

with sites like this, one can never get bored.
ill keep comming back for more and would be really interested to view some of your other works. interactive art is where its at.
so keep it moving >>>>>
i would love to collaborate with you, waiting for your reply
trevor
mad respect >
- Sunday, July 16, 2000 at 21:21:42 (CEST)

do you wanna come to the »cal?
(»cole cantonale d'art de lausanne)
hope to see you there soon÷Juven Tukemoto
- Thursday, July 27, 2000 at 00:08:25 (CEST)

Thanx for the combination of "utils" and "oodles." We want to be your friends. May we send you something?
jamesw@skyweb.net, jemerritt23@hotmail.com
- Monday, May 01, 2000 at 00:45:40 (CEST)

This is the best thing I've seen on the net so far... SOOOOOOO CCOOOOOL!!!! I feel very little with my flash animations... You can still come andou can still come and have a look on http://www.geocities.com/lebonze/binginside.swf
Thank you for this wonderful experience...
lebonze55@hotmail.com
- Wednesday, May 03, 2000 at 15:54:39 (CEST)

Beautiful website. Really cool shit.
http://harborside.com/~burtonjb/
Koala Monkey
- Tuesday, May 30, place to live in.
copey
- Thursday, May 25, 2000 at 13:01:03 (CEST)

excellent. just damn excellent. thankyou.
klein
- Wednesday, May 31, 2000 at 08:07:04 (CEST)

with sites like this, one can never get bored.
ill keep comming back for more and would be really interested to view some of your other works. interactive art is where its at.
so keep it moving >>>>> i would love to collaborate with you, waiting for your replytrevor
araujola@hotmail.com
- Thursday, June 01, 2000 at 17:00:39 (CEST)

The people who have worked on this site are truely misunderstood. They are to digital interactive media what autechre are to music. I'm glad you have the courage to represent the aesthetic of subtle geometric abstraction in an era where it seems impossible to avoid the extremist attitudes of popular culture.
To lls7: you represent the ubiquitous philistou really believe in what you're saying then say it in your own voice and use your own name. You're a coward and a trashy one at that.
Juven Tukemoto
- Thursday, July 27, 2000 at 00:08:25 (CEST)

Awesome. I always loved dextro & turux..
extremely interesting to me all the time..
Juven Tukemoto
- Thursday, July 27, 2000 at 00:09:14 (CEST)

You are the beginner of a new aestetich lenguage.... never seen before
Paolo
- Wednesday, August 23, 2000 at 12:35:05 (CEST)

njoy your site and now that I know that you are out there I will be returning quite often as well as letting others know that you are out there. I would like to introduce you to a site as well. www.vidayoh.com
it is a site for streaming video. Check it out and let them know what you think
on there message board.
I think your site is great.
this is a great site
- Wednesday, August 23, 2000 at 23:06:40 (CEST)

at 2eturn true"
should be
onmouseover="self.status='825-135 blum'; return true"
and so on...please make the corrections.. I love your site, but every time a new page loads containing this menu, it sets my script debugger off twice.
Good luck,
keep up the good work

Very very good.
md
- Monday, September 18, 2000 at 15:ay to day...or whatever...
question: is it possible to buy or order any lingo scripts from you...you might hav a cd rom or products like that??? anyway cu and thxyz again...
j.t.birdy
- Thursday, September 14, 2000

j'aime enormement cette nouvelle conception de l'art
cyril
- Monday, September 18, 2000 at 22:58:11 (CEST)

very good site!!!
etzo
- Monday, September 25, 2000 at 07:10:08 (CEST)

you'rzon the way finding the way (to a new poetry)
but you'r not in, let's find it guys ...
gbog@caramail.com
- Tuesday, September 26, 2000 at 16:50:14 (CEST)

Sehr geehrte Verantwortliche
Internet ist eine tolle Sache, wenn richtig umgesetzt wird.
Träge oder unlesbare Seiten hingegen werden schlichtweg übergangen.
So geschehen bei "turux.org" ? leider ist kaum was zu erkennen.
Betreffend B1 (CEST)

::detroit loves your style | very well done>thanks for pushing the space>
::I just wish we had a couple of you guys here>
::masoncreative
- Friday, October 27, 2000 at 04:56:31 (CEST)

los entropos :)i like it:)
jose/f
- Wednesday, November ber 01, 2000 at 20:32:44 (CET)

wow!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
www.turux.org
- Monday, November 06, 2000 at 00:21:18 (CET)

danke für die anspornende Bildschirmanzeige von neuro figmentations. wenn es eine passendere Schilderung unserer Diskretion in Richtung zur täglichen Lebensdauer gibt, die wir so häufig sehen nicht können, muß sie, als Knorpeljustagen von chaotic Regelungen fong unserer Diskretion in Richtung zur täglichen Lebensdauer gibt, die wir so häufig sehen nicht können, muß sie, als Knorpeljustagen von chaotic Regelungen formatively manchmal amalgamieren, fand in den Tönen von autechre. die Verwirrung, die Sie sich sind divine. die Ironie werden fast benannt gebildet haben, Sprachdigitale Sprache noch einmal, Glückwünsche auf einer schönen Site. a more apt portrayal of our discretion towards everyday life which we so often fail to see, it must amalgamate formatively, as cartilage adjustments of chaotic regulations. sometimes, found in the sounds of autechre. the mess you have formed is divine. the irony is almost called, language. digital language. once more, congratulations on a beautiful site.
che:ew:250:1:ai
- Tuesday, November 07, 2000 at 17:29:15 (CET)

The best site in the net. Turux Rules!
http://www.peppergallery.com/
Best Site
- Wednesday, November 08, 2000 at 03:58:36 (CET)

awsome!!!!
you make me speechless, and also frustrated
mathematical.
but i like your concept thought.
soomee
- Saturday, November 18, 2000 at 06:13:15 (CET)

turux????
genocided yet, i really hope not
euro artzys don''t dis gust me
lls7
lls7
- Thursday, November 23, 2000 at 03:59:01 (CET)

turux????
genocided yet, i really!!!! hope not yet
euro artzys don't really dis gust me
in my guts
lls7
lls7
- Thursday, November 23, 2000 at 04:00:27 (CET)

turux, what's that shit????
go get a job euro asshole
be a real worker for once
in your corpse life
jodi taught me that
fuk those zeks
lls7
- Thursday, November 23, 2000 at 04:02:41 (CET)

turux, what a wimp ex sux site
god, it makes me so ashamed that north amerikans
ever liberated euro 1230 years ago
they got no gratitude and they mix coca cola
with wine
lls7
- Thursday, November 23, 2000 at 04:06:50 (CET)

the last time i heard from the turux suk and his lover what the fuk was her name, oh, lia, what a dumb bitch, s/he was complaining about losing a driver's licence due to a minor marijuana infraction like they was afraid of walking
when i, lls7, defeated nazism in their rotten stinking country with my excellent psychic powers, i wasn't even thanked, so much for gratitude these days!!!!
even beethoven thanked me personally
lls7
- Thursday, November 23, 2000 at 04:11:45 (CET)

choco/lls7,
i tried to send you a mail but your address doesnt work, so i use this way.
i dont insist on getting only mails of admiration, but if you criticize me it should be useful, not just based on misunderstandings. then maybe i can feel thankful for your input.
about real job:
i have a real job, i dont get any money for dextro.org and turux.org (i put it there for free), nor do i get any art sponsorship. and i did hard and dirty jobs in my life.
about art/artsy:
im not sure what it means to you. one purpose of "art" (as a business) seems to be to make definitions of what art is (and what it is not), and to draw borders between people in order to gain some benefit/profit or higher position.
im not part of that. graphics is my medium of expression, more than words, thats all. i put my stuff on the net, thats all. i dont promote my works, nor do i raise my person, nor do i claim any territory.
about america/euro:
maybe its useful to distinguish between the people and the government.
i do feel respect for the soldiers who risked and lost their lifes in the war against nazi germany. on the other hand theres the theory that the american government places threats in areas which they want to gain influence over. i tend to believe that. we know that they knew whats going on much earlier than they admitted later. so if their only aim was to save peoples lifes they could have done it better/earlier.
now much shit comes from america (toxic food, cigarette ads, hard capitalism, war against drug users, stupid violent movies...) so that its difficult for me to feel thankful.
i think its unlikely that the american government does anything that wouldnt serve their own benefit/profit.
and i think the "freeest country in the world" and the "best democracy ever" are illusions.
about cannabis/driving license:
i was stupid to complain about that, and i apologize to all people who have more serious problems.
however, the fact that alcohol and tabacco are legal and cannabis is illegal almost all over the world is not a minor problem in my eyes.
i should have put it into different words...
dextro
- Thursday, November 23, 2000 at 21:21:58 (CET)

...and i want to thank those who supported me with their emails and guestbook entries.
dextro
- Thursday, November 23, 2000 at 21:31:38 (CET)

ich empfehle deine geöffnete Erforschung. hast du uberlegt (oder schon probiert), Installation-Arbeit damit zu machen? alles hier ist sehr nett, das auf dem Netz ist, aber ich wuerde lieben, Ihre Arbeit zu sehen, die irgendeine Arbeiten der physischen Form haette. irgendwie public-works interaktive Skulptur oder was weiss ich...
schliesslich moechte ich in die physische Richtung zu verschieben, aber ich bin noch ein Anfaenger.
(und doch, sei vorsichtig von uns Amis. die meistens von uns haben keine Ahnung, und das ist echt gefahrlich)viele gruessen
chromonym.com
- Friday, November 24, 2000 at 18:11:22 (CET)



*)
2006 oder 2007 traf ich mich mit Gerfried Stocker, dem langjährigen Leiter der Ars Electronica, und fragte ihn, warum die Ars Lia so fördert und mich ignoriert. (Und dass sie Dextro.org ignorierte, war so auffällig, dass mich Leute aus dem Ausland darauf ansprachen, die nicht glauben konnten, dass sie nicht österreichische digitale Kunst fördere...)
Er sagte, wenn dem so sei werde das schon seine Richtigkeit haben. Ihre Arbeiten wären halt einfach besser als meine.
Also fragte ich ihn, ob er meine denn kenne. Ob er sich Dextro.org einmal angesehen habe. (Und das war ca. 13 Jahre nach seiner Gründung.)
Er verneinte.
Und er fügte hinzu: "Man macht sich nicht beliebt bei einem Kurator (wie ihm), wenn man ihn darauf hinweist, was er nicht weiß."
Ist das nicht toll?
Selbst schauen wollte er nicht, und ihn darauf hinweisen sollte man auch nicht. Sonst würde er es erst recht ignorieren, aus Trotz oder so...
Catch 22...